Niger: Erfolgreiche Schneiderinnen

Seit mehr als zwei Jahren unterstützt AMINA Mädchen und junge Frauen in Agadez, indem sie eine fundierte Schneidereilehre absolvieren können – mit dem Ziel, dass sie nach Beendigung ein eigenes Geschäft eröffnen und so ein Einkommen erwirtschaften können. Die ausgewählten Mädchen sind Angehörige der Frauen von TEDHILT, einer Kooperative, der wir auch durch die Vergabe eines Startkapitals dabei helfen, auf eigenen Beinen zu stehen und sich im Notfall gegenseitig unterstützen zu können. Unser Ansatz ist: Hilfe zur Selbsthilfe, keine Almosen!

 

Schutzmasken für Bedürftige

 

Nun ist das Bürgermeisteramt von Agadez an die Schneiderinnen herangetreten und hat 2500 Schutzmasken bestellt – bereits am Beginn der Coronaepidemie haben die Mädchen mit der Produktion von Masken angefangen, um sich selbst zu schützen. Das Bürgermeisteramt kauft die Masken pro Stück um etwa 80 Cent auf und verkauft sie zum günstigen Preis von 15 Cent an Bedürftige weiter. Ziel ist es, dass sich möglichst viele Menschen Masken leisten können um sich zu schützen, denn im Niger ist es extrem schwierig, Abstandsregeln einzuhalten. Das Programm, das landesweit vorangetrieben wird, ist eine win-win-Situation für alle: Für die Schneiderinnen, die etwas dabei verdienen, für die Menschen, die die Masken billig bekommen, sowie für die gesamte Gesellschaft, die besser gegen das Virus geschützt ist. Zudem ist es gut für die nigrische Wirtschaft, die mit eigenen Stoffen und Designs arbeitet und nicht – oft qualitativ schlechte – Ware aus dem Ausland beziehen muss.

 

 

Falls Sie mehr Informationen zum Projekt möchten, kontaktieren Sie bitte:

Mag.a Gertraud Hödl

E-mail: g.hoedl@aktivfuermenschen.at

Schutzmaskenproduktion in Agadez

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