Sauberes Wasser rettet Leben

Mosambik ist trotz seines beachtlichen Wirtschaftswachstums eines der ärmsten Länder der Welt. Neben der Armut ist eines der größten Probleme der Mangel an Trinkwasser. AMINA hat zwei von der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit (OEZA) geförderte Wasserprojekte im Süden Mosambiks durchgeführt, die zehntausende Menschen in ländlichen Regionen mit Trinkwasser versorgt haben.

 

Ziel der Projekte war es, lokale Wasserkomitees zu gründen und zu befähigen, defekte Wasserpumpen selbständig wieder instand setzen zu können. Außerdem konnten die Hygienestandards in der Region wesentlich verbessert werden, indem Hygienetrainings in Gemeinden und Schulen abgehalten wurden, in  denen der richtige Umgang mit dem lebenswichtigen Gut Wasser unterrichtet wurde.

 

Bis Oktober 2022 hat die Stadt Wien zwei Jahre lang unser Wasserprojekt in Mosambik unterstützt. Im Rahmen des Projekts wurden bestehende lokale Wasserkomitees reaktiviert, neue gegründet sowie befähigt, 479 defekte Wasserpumpen wieder instand zu setzen. Das Projekt wird auch 2023 weitergeführt, denn jeder funktionierende Brunnen bedeutet Wasser für etwa 250 Menschen.

Finanzierungsbedarf 2023: € 14.000,-
Es wurden heuer bereits € 5.000,- für dieses Projekt gespendet.

 

 

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Das Projekt auf einen Blick:

 

  • Region: Gaza-Provinz (Distrikte Bilene, Chibuto, Manjakaze, Chongoene, Limpopo), südliches Mosambik
  • Ziel: Durch die Reparatur von Wasserpumpen den Zugang der Bevölkerung zu sauberem Wasser verbessern
  • Zielgruppe: Lokale Wasserkomitees erhalten Schulungen in der Reparatur und Wartung von Wasserpumpen
  • Projektpartner: AMURT Mozambique
  • Projektleiter: Melchor Parinas
  • Kooperationspartner: Rizwan Adatia Foundation
  • Was wir 2023 beitragen wollen: 14.000 Euro

 

 

Projektaktivitäten:

 

  • Mitglieder der Wasserkomitees werden in der Wartung und Reparatur von defekten Wasserpumpen geschult.
  • Defekte Wasserpumpen werden von den Wasserkomitees wieder instand gesetzt.

In aller Kürze: Mosambik

 

Mosambik liegt im südlichen Afrika und hat etwa 20 Millionen Einwohner. Laut UNDP liegt es im HDI (Human Development Index) derzeit an 165. Stelle von 169 Ländern und ist somit das fünftärmste Land der Welt. Die Lebenserwartung liegt bei 48,4 Jahren. Etwa 70% der Menschen leben unter der Armutsgrenze. 141,9 Kinder von 1000 sterben vor ihrem fünften Geburtstag.

 

Nur 43% der Bevölkerung haben Zugang zu sauberem Wasser. Das führt zu zahlreichen wasserbedingten Krankheiten wie bakteriellen Durchfall-Erkrankungen und Schistosomiasis. Besonders kleinere Kinder sind betroffen, vor allem wenn sie an Unter- oder Mangelernährung leiden.

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