Essen und Schutz für Kinder

Seit mehr als zehn Jahren engagiert sich unser Projektpartner Melchor Parinas für Waisen und andere Kinder aus extrem armen Familien in Xai-xai und  Ngulelene im südlichen Mosambik. Anfangs waren es nur 20 Kinder – mittlerweile sind es bereits mehr als 300 Kinder, die zu essen bekommen und liebevolle Fürsorge bei Melchor finden.

 

Mit Spenden aus Österreich konnte in Ngulelene ein kleines Haus gebaut werden, in dem die Kinder vor Regen und tropischer Sonne geschützt essen können. Wir unterstützen unseren Projektpartner dabei, mindestens drei Mal in der Woche einfache, aber nahrhafte Mahlzeiten wie Reis und Gemüseeintöpfe an die hungrigen Kinder austeilen zu können. Viele Kinder sind unter- oder mangelernährt, weil es zu Hause nicht genug zu essen gibt. Es ist uns sehr wichtig, den Kindern zu ermöglichen in die Schule gehen zu können – das geht nur, wenn sie genug zu essen haben, denn ansonsten müssen sie betteln oder arbeiten.

Finanzierungsbedarf 2022: € 15.000,-
Es wurden in diesem Jahr bereits € 11.500,- für dieses Projekt gespendet.

 

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Waisenkinder in Mosambik

Das Projekt auf einen Blick:

 

  • Region: Xai-xai und Ngulelene, Gaza Provinz
  • Ziel: Waisen und anderen extrem armen Kindern Essen und einen geschützten Raum bieten
  • Zielgruppe: 300 Kinder
  • Projektpartner: AMURT Mozambique
  • Projektleiter: Melchor Parinas
  • Was wir 2022 beitragen wollen: 15.000 Euro

 

 

Projektaktivitäten:

 

  • Essensausgaben an drei Tagen in der Woche;
  • Schulmaterialien, Kleidung u.a. für die Kinder zur Verfügung stellen;
  • Versorgung bei Verletzungen und im Krankheitsfall.

In aller Kürze: Kinderarmut in Mosambik

 

In Mosambik sterben 104 von tausend Kindern vor ihrem fünften Geburtstag. Mangelernährte Kinder können sich nicht normal entwickeln und bleiben oft ihr Leben lang geistig und körperlich zurück. Etwa 38% der Bevölkerung gelten als unterernährt, 24% der unter 5-Jährigen sind untergewichtig. Die Ursachen für Unterernährung sind Armut, fehlende Bildung und Benachteiligung. Krankheiten wie Malaria und Durchfall enden nicht selten tödlich. Viele Kinder werden dadurch zu Waisen oder Halbwaisen.

 

Keine Chance auf Bildung

In den ländlichen Regionen Mosambiks gehen noch immer viele Kinder nicht zur Schule, die Einschulungsrate beträgt etwa 55%. Es gibt zu wenig Schulen, viele Kinder auf dem Land müssen früh zum Lebensunterhalt der Familie beitragen. Nicht einmal jedes zweite Kind schließt die Grundschule ab. Besonders Mädchen sind benachteiligt. Viele Mädchen werden früh verheiratet und müssen die Schule verlassen, sobald sie schwanger sind.

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