Berufstrainings für Jugendliche

Seit August 2016 ist unsere Unterstützung für mosambikanische Waisenkinder und Jugendliche aus extrem armen Verhältnissen in eine neue Phase gekommen. Mit Förderung durch die Stadt Wien haben wir mit Berufstrainings für 160 Jugendliche im Alter von 14 bis 24 Jahren begonnen. Jeweils die Hälfte erhält eine Ausbildung zu Schneiderinnen und Schneidern, die andere Hälfte zu Maurern. Alle erhalten darüber hinaus Kurse in Buchhaltung und den Aufbau bzw. die Führung kleiner Geschäfte.

 

Zu Projektbeginn wurden die Gemeindevorsteher in fünf Gemeinden in das Projekt einbezogen – sie haben dabei geholfen, die Jugendlichen für das Programm auszuwählen. Die Trainings werden im Ngulelene Community Development Centre durchgeführt; dieses konnte mit Spenden aus Österreich aufgebaut werden. Durch Essensausgaben, Alphabetisierungskurse und nun die Berufsausbildungen bekommen die Kinder und Jugendlichen die Chance, ihr Leben in die eigenen Hände zu nehmen und der bitteren Armut zu entkommen.

Es wurden heuer bereits € 1.500,- für dieses Projekt gespendet.
Finanzierungsbedarf 2017: € 4.500,-

Bitte helfen Sie mit, die fehlenden € 3.000,- zu erreichen.

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Das Projekt auf einen Blick:

 

  • Region: Ngulelene, Xai-xai, südliches Mosambik
  • Ziel: Berufsausbildung für Waisen und andere Jugendliche aus extrem armen Verhältnissen
  • Zielgruppe: 160 Jugendliche zwischen 14 – 24 Jahren
  • Dauer: 1.8.2016 – 31.7.2017
  • Projektpartner: AMURT Mosambik
  • Projektleiter: Melchor Parinas
  • Gesamtkosten: 28.754 Euro (Förderung Stadt Wien: 20.000 Euro)
  • Was wir 2017 beitragen wollen: 4.500 Euro

 

ÖFFENTLICHE FÖRDERUNG

 

Stadt Wien
MD-Europa und Internationales
Förderhöhe: 20.000 Euro

 

 

Projektaktivitäten:

 

  • 80 Jugendliche werden zu SchneiderInnen ausgebildet
  • 80 Jugendliche werden zu Maurern ausgebildet
  • 160 Jugendliche erhalten Trainings in Buchhaltung und den Aufbau und die Führung kleiner Geschäfte

In aller Kürze: Jugendarmut in Mosambik

 

Im südlichen Mosambik migriert eine große Zahl von jungen Menschen in die Hauptstadt Maputo und nach Südafrika, um ihr Überleben zu sichern. Sie arbeiten als Haushaltsgehilfen und -gehilfinnen, als Gärtner, Wächter oder verdingen sich im informellen Sektor als Kleinhändler. Die meisten haben keine fixen Anstellungen, Verträge oder Einkommen und dementsprechend keine Arbeitsrechte. Sie sind Ausbeutung und sexuellen Übergriffen ausgeliefert und anfällig für kriminelle Aktivitäten, wenn sie auf legale Weise nicht genug zum Leben erwirtschaften können.

 

HOHE JUGENDARBEITSLOSIGKEIT

Obwohl Mosambik mit 7,4 Prozent eine der höchsten BIP-Wachstumsraten weltweit aufweist und reich an Ressourcen wie Kohle und Gas ist, zählt das Land weiterhin zu den ärmsten Ländern der Welt. Im HDI (Human Development Index) der UNDP liegt Mosambik an 178. Stelle (von insgesamt 187 erfassten Ländern). Im HDI werden nicht nur das ökonomische Wachstum, sondern auch Indikatoren wie Lebenserwartung, Bildung und Jugendarbeitslosigkeit berücksichtigt. Laut Weltbank lag diese im Jahr 2012 bei 14,3 Prozent lag – dies ist aber nur die offizielle Zahl. In der Realität ist der Prozentsatz viel höher, rechnet man die vielen prekären „Jobs“ mit ein, die Kinder und Jugendliche ausüben. So gibt die Open Society Foundation eine Jugendarbeitslosigkeit von 70 Prozent der jungen Bevölkerung unter 35 Jahren an, die keine stabile Arbeit bzw. kein regelmäßiges Einkommen haben.

 

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