Eine Zukunft für Straßenkinder
In Saint-Louis im Norden des Senegal gibt es tausende „Talibés“ (Koranschüler) und Straßenkinder, die auf sich allein gestellt sind und tagtäglich um ihr Essen betteln müssen. Sie leiden an Hunger, Mangelernährung und zahlreichen akuten und chronischen Krankheiten, haben nicht genug zum Anziehen und sind auf der Straße Gewalt und Übergriffen ausgeliefert.
Unser Projektpartner „Jardin d‘Espoir“ führt ein Tageszentrum für diese Kinder. Im Haus „Sabrina de Abelleyra“, das mit Spenden aus Österreich gebaut wurde, bekommen sie warme Mahlzeiten, bestehend aus Reis oder Couscous mit Gemüse oder manchmal Fisch, und werden im Krankheitsfall und bei Verletzungen versorgt. Darüberhinaus können sie an gemeinsamen sportlichen und sonstigen Aktivitäten wie Ausflügen in die nähere Umgebung teilnehmen. Der Schwerpunkt unserer Aktivitäten liegt mittlerweile auf Alphabetisierung und Berufsausbildung, damit die Kinder und Jugendlichen später eine Chance auf ein eigenständiges Leben haben, denn der Schulbesuch ist ihnen verwehrt. Es werden im Tageszentrum eine Schneiderei- und eine Gärtnereiausbildung angeboten, die von den Jugendlichen sehr gerne angenommen werden.
Finanzierungsbedarf 2026: € 32.000,-
Es wurden heuer bereits € 5.000,- für dieses Projekt gespendet.
Bitte helfen Sie mit, die fehlenden € 27.000,- zu erreichen!

Das Projekt auf einen Blick:
- Ort: Saint-Louis, Senegal
- Ziel: „Talibés“ und Straßenkinder bekommen warme Mahlzeiten, werden medizinisch versorgt und erhalten Alphabetisierungskurse und Berufsausbildungen
- Projektpartner: Jardin d’Espoir
- Projektleiter: Mamadou Ndiaye
- Was wir 2026 beitragen wollen: 32.000 Euro
Projektaktivitäten:
- Essen, Kleidung, Medikamente und Hygienematerialien werden zur Verfügung gestellt;
- Erste Hilfe und medizinische Versorgung werden angeboten;
- Alphabetisierungskurse sowie eine Schneiderei- und Gärtnereiausbildung werden durchgeführt.
In aller Kürze: Straßenkinder im Senegal
Im Senegal sind tausende Kinder gezwungen, ihr Elternhaus zu verlassen und in die großen Städte zu ziehen, denn die immer häufiger auftretenden Dürren im Norden des Landes treiben viele Bauernfamilien in den Abgrund. Die Eltern können nicht mehr für ihre Kinder sorgen und schicken sie in die Stadt, in der Hoffnung, dass ihre Kinder es dort besser haben. Aber in der Stadt bleiben die Kinder oft völlig auf sich alleine gestellt und müssen um ihr Überleben kämpfen.

