In Würde altern

Im Jahr 2016 haben wir unser Projekt „Verbesserung der Lebensqualität alter Menschen in der Republik Moldau“, das von der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit (OEZA) co-finanfiert wurde, erfolgreich abgeschlossen. Seitdem unterstützen wir die Basisdienste des „Rasarit“ (Regenbogen)-Tagesbetreuungszentrums. Etwa 280 Seniorinnen und Senioren bekommen hier an fünf Tagen in der Woche warme Mahlzeiten, können sich und ihre Wäsche waschen und andere Menschen treffen, um der Einsamkeit wenigstens für ein paar Stunden zu entkommen.

Es gibt auch die Möglichkeit, das Projekt in Straseni zu besuchen bzw. zu begleiten – der Verein Voluntaris vermittelt einen Freiwilligeneinsatz.

Es wurden heuer bereits € 3.000,- für dieses Projekt gespendet.
Finanzierungsbedarf 2019: € 10.000,-

Bitte helfen Sie mit, die fehlenden € 7.000,- zu erreichen.

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Das Projekt auf einen Blick:

 

  • Ort: Straseni/Republik Moldau
  • Ziel: Bedürftige alte, kranke und/oder behinderte Menschen können die Dienste der Rasarit-Tagesbetreuungsstätte in Anspruch nehmen.
  • Zielgruppe: 280 Seniorinnen und Senioren
  • Dauer: laufend
  • Projektpartner: Neoumanist Association
  • Projektleiterin: Veronica Timbalari
  • Was wir 2019 beitragen wollen: 10.000 Euro

 

 

Projektaktivitäten:

 

  • Warme Mahlzeiten und Waschmöglichkeiten werden zur Verfügung gestellt.
  • Soziale Aktivitäten wie Spiele, Handarbeiten, Musik- und Sportveranstaltungen, Unterhaltungsprogramme, Wettbewerbe und anderes werden angeboten.

In aller Kürze: Republik Moldau

 

Die Republik Moldau ist das ärmste Land Europas. Aufgrund der schwierigen wirtschaftlichen Situation emigrieren viele Moldawier/innen seit der Unabhängigkeit im Jahr 1991, vor allem nach Russland und Rumänien. Aber auch im übrigen Europa landen viele als billige Arbeitskräfte. Derzeit schätzt man die verbliebene Bevölkerung auf 4,3 Millionen.

 

Kaum staatliche Unterstützung

 

Die Altenbetreuung ist aufgrund der geringen staatlichen Mittel unterentwickelt. Zurzeit gibt es etwa 700.000 Pensionist/inn/en, viele davon bekommen so geringe Alterspensionen, dass sie kaum davon existieren können. Durch die Abwanderung der jüngeren Generationen leben die meisten Alten allein und können sich keinen Arztbesuch und oft nicht einmal Heizmaterial leisten.

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