Nothilfe für Dürreopfer

Monatelang beherrschte die verheerende Dürre in Ostafrika das Leben der Menschen. Auch im Norden Kenias, wo hauptsächlich Nomaden leben, gab es kein Wasser mehr. Die Menschen mussten ihre Herden notschlachten, denn sie konnten die Tiere nicht mehr tränken. Ziegen und Kamele sind die einzige Nahrungsquelle der Nomaden in der unwirtlichen Halbwüste. Sogar die Kamele, die normalerweise wochenlang ohne Wasser überleben können, gingen zugrunde.

 

Es war ein Wettlauf gegen die Zeit, den unsere Partnerorganisation vor Ort unternahm. Es musste so rasch wie möglich Wasser in die entlegenen Dörfer der Hurri Hills gebracht werden. Zusätzlich brauchten die Schwächsten, Kinder und alte Menschen, Nahrungsmittel und reichhaltige Zusatznahrung.

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Das Projekt auf einen Blick:

 

  • Ort: Hurri Hills, Chalbi Distrikt
  • Ziel: Der nomadischen Bevölkerung Wasser und Nahrung als Soforthilfe zur Verfügung stellen.
  • Zielgruppe: 10 Dörfer in den Hurri Hills
  • Dauer: August – Oktober 2011
  • Projektpartner: KNEF (Kanacho Nomadic Educational Foundation)
  • Was wir beitragen konnten: 31.000 Euro

 

Projektaktivitäten:

 

  • Wasser- und Lebensmittellieferungen

In aller Kürze: Nordkenia

 

Hurri Hills im Chalbi Distrikt im Norden Kenias ist ein von Dürre betroffenes Weideland, das mit einem großen Wassermangel zu kämpfen hat. Seine Bevölkerung ist zum großen Teil nomadisch, da die Menschen ständig mit ihren Herden auf der Suche nach Wasserstellen sind.

 

Große Umweltprobleme

Aufgrund der Überbeanspruchung des Weidelandes rund um die Wasserstellen ergeben sich auch enorme Umweltbelastungen. Das Weideland wird immer mehr abgegrast, wodurch die Nomaden ihre Lebensgrundlage verlieren. In manchen Perioden sterben ein Drittel der Tiere, weil kein Wasser und kein Futter vorhanden sind.

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