Hilfe zur Selbsthilfe

In der Region Zinder im südlichen Niger gibt es mehr als 2000 Waisen und viele Halbwaisen. Wenn die Väter noch leben, sind sie zumeist auf der Suche nach Arbeit abgewandert, kümmern sich nicht um ihre Familien oder sind nicht in der Lage sie zu unterstützen. Die Frauenorganisation AMTO hat sich zum Ziel gesetzt, diesen Kindern zu helfen, indem sie sie adoptieren. Da sie aber selbst arm sind und bereits große Familien versorgen müssen, unterstützen wir die Frauen von AMTO mit einem Startkapital dabei, kleine Geschäfte betreiben und ein eigenes Einkommen erwirtschaften zu können.

 

Der erste Schritt zu mehr Versorgungssicherheit war der Aufbau einer Geflügelzucht. Neben dem positiven Effekt, dass die Familien Eier zur Verfügung haben, brachte der Verkauf der Hühner ein kleines Einkommen. In einem zweiten Schritt wurden Ziegen angekauft, wodurch Milch und Fleisch gewonnen werden. Das wirkt der Mangelernährung entgegen, die im Niger beinahe jedes zweite Kind betrifft – umso mehr Kinder aus extrem armen Verhältnissen. Im Vorjahr konnten wir den Frauen in zehn Workshops Wissen darüber vermitteln, wie kleine Geschäfte begonnen und durchgeführt werden können. Am Ende bekamen 50 Frauen ein Startkapital von je 100 Euro, um ihre Ideen in die Tat umsetzen zu können.

Finanzierungsbedarf 2022: € 5.500,-
Es wurden in diesem Jahr bisher € 5.200,- für dieses Projekt gespendet.

 

Bitte helfen Sie mit, die fehlenden € 300,- zu erreichen!

0

Spenden Sie jetzt für dieses Projekt!

Das Projekt weiterempfehlen:

 

Das Projekt auf einen Blick:

 

  • Region: Zinder, Niger
  • Ziel: Unterstützung der Frauen von AMTO beim Aufbau kleiner Geschäfte
  • Zielgruppe: 50 Frauen
  • Projektpartner: AMTO (Association des Mères et Tutrices des Orphelins)
  • Projektleiterin: Ramatou Koussou
  • Was wir 2022 beitragen wollen: 5.500 Euro

 

 

Projektaktivitäten:

 

  • Wissensvermittlung zum Aufbau von Geschäften;
  • Vergabe von Starthilfen für einkommensschaffende Aktivitäten.

In aller Kürze: Niger

 

Das westafrikanische Land Niger ist laut UN-Statistik das ärmste Land der Welt. Zwei Drittel des Landes sind Wüste und können landwirtschaftlich nicht oder kaum genutzt werden. Das Klima ist extrem trocken und immer wieder fällt der Regen aus – das bedeutet Lebensmittelknappheit und Hunger. Die Kindersterblichkeit ist sehr hoch: Von 1000 Kindern sterben 143 vor ihrem fünften Geburtstag.

 

Frauen als Alleinerhalterinnen der Familie

Aufgrund der extremen Armut verlassen viele Männer ihre Familien und wandern in die Nachbarländer ab, um Arbeit zu suchen – oft genug ohne Erfolg. Die Frauen sind dann auf sich selbst gestellt und müssen ihre Kinder allein aufziehen. Da die Landwirtschaft sehr wenig abwirft, sind die Frauen ständig auf der Suche nach Einkommensmöglichkeiten, indem sie kleine Geschäfte oder Handwerk betreiben.

sind Armut, fehlende Bildung und Benachteiligung. Krankheiten wie Malaria und Durchfall enden nicht selten tödlich. Viele Kinder werden dadurch zu Waisen oder Halbwaisen.

Aktuelle Projekte



Feedback