Eine Zukunft für Straßenkinder

In Saint-Louis im Norden des Senegal gibt es tausende „Talibés“ und Straßenkinder, die auf sich allein gestellt sind und tagtäglich um ihr Essen betteln müssen. Sie leiden an Mangelernährung und diversen Krankheiten, haben nicht genug zum Anziehen und sind auf der Straße Gewalt und Übergriffen ausgeliefert.

 

Unser Projektpartner „Jardin d‘Espoir“ führt ein Tageszentrum für diese Kinder. Im Haus „Sabrina de Abelleyra“, das mit Spenden aus Österreich gebaut wurde, bekommen sie warme Mahlzeiten und werden im Krankheitsfall und bei Verletzungen versorgt. Darüberhinaus können sie an gemeinsamen sportlichen und sonstigen Aktivitäten teilnehmen. Der Schwerpunkt unserer Aktivitäten liegt mittlerweile auf Alphabetisierung und Berufsausbildung, damit die Kinder und Jugendlichen später eine Chance auf ein eigenständiges Leben haben. Es werden eine Schneiderei-, eine Gärtnerei- und eine Informatikausbildung angeboten.

Finanzierungsbedarf 2022: € 34.000,-
Es wurden in diesem Jahr bisher € 10.000,- für dieses Projekt gespendet.

 

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Das Projekt auf einen Blick:

 

  • Ort: Saint-Louis, Senegal
  • Ziel: „Talibés“ und Straßenkinder bekommen warme Mahlzeiten, werden medizinisch versorgt und erhalten Alphabetisierungskurse und Berufsausbildungen
  • Projektpartner: Jardin d’Espoir
  • Projektleiter: Mamadou Ndiaye
  • Was wir 2022 beitragen wollen: 34.000 Euro

 

 

Projektaktivitäten:

 

  • Essen, Kleidung, Medikamente und Hygienematerialien werden zur Verfügung gestellt;
  • Erste Hilfe und medizinische Versorgung werden angeboten;
  • Alphabetisierungs-, Schneiderei- und Informatikkurse sowie eine Gärtnereiausbildung werden durchgeführt.

In aller Kürze: Straßenkinder im Senegal

 

Im Senegal sind tausende Kinder gezwungen, ihr Elternhaus zu verlassen und in die großen Städte zu ziehen, denn die immer häufiger auftretenden  Dürren im Norden des Landes treiben viele Bauernfamilien in den Abgrund. Die Eltern können nicht mehr für ihre Kinder sorgen und schicken sie in die Stadt, in der Hoffnung, dass ihre Kinder es dort besser haben. Aber in der Stadt bleiben die Kinder oft völlig auf sich alleine gestellt und müssen um ihr Überleben kämpfen.

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