Aktiv gegen Corona in Afrika

Noch sind die (offiziellen) Zahlen der Corona-Infizierten im Senegal und im Niger relativ niedrig – am heutigen Tag, dem 16. Mai, sind im Senegal 2544 Menschen positiv getestet worden (26 Menschen sind verstorben), und im Niger sind es 904 Menschen (54 sind verstorben).

 

Aber wie man in vielen Ländern gesehen hat, kann die Ausbreitung sehr schnell gehen, vor allem wenn man keine raschen Maßnahmen ergreift. In Afrika ist die Gefahr besonders groß, dass es zu einer explosionsartigen Ausbreitung des Virus kommen kann, da Millionen Menschen in Armut und in beengten Verhältnissen leben. Umso wichtiger ist es, alles zu tun, um die Menschen auf die Bedrohung aufmerksam zu machen und ihnen notwendige Verhaltensregeln wie richtiges Händewaschen und andere Hygienemaßnahmen beizubringen.

 

AMINA hat bereits früh damit begonnen, Sensibilisierungsmaßnahmen gegen die Ausbreitung des Virus zu unterstützen. Im Senegal klärt unser Projektpartner in Saint Louis die Straßenkinder über die Wichtigkeit des Händewaschens auf und versorgt die Kinder mit Essen, damit sie nicht auf der Straße betteln müssen. Im Niger ermöglichen wir es zwei Frauengruppen (TEDHILT in Agadez und AMTO in Zinder), Aufklärung über Covid-19 zu betreiben, speziell für Menschen, die nicht lesen und schreiben können. Derzeit haben wir bereits über 2000 Menschen erreicht.

 

Wir hoffen, damit einen kleinen Beitrag im weltweiten Kampf gegen das Coronavirus leisten zu können – noch nie war es uns so bewusst wie in diesen Tagen, dass wir alle voneinander abhängen!

 

Falls Sie mehr Informationen zu unseren Projekten möchten, kontaktieren Sie bitte:

Mag.a Gertraud Hödl

E-mail: g.hoedl@aktivfuermenschen.at

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