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Wasser als Basis für das Überleben

Zwei Frauen aus Nordkenia laufen durch die Halbwüste zum Wasser-Transporter.

Durch die Errichtung von unterirdischen Wassertanks in den Hurri Hills im Norden Kenias bekommen die Nomaden das ganze Jahr über Zugang zu trinkbarem Wasser. Dadurch können sie länger am selben Platz bleiben und ihre Kinder zur Schule schicken. Das schafft eine neue Perspektive für die Jungen und entlastet langfristig gesehen die Umwelt, da das Weideland besser genutzt werden kann. Zudem werden Trainings im Bereich Wasser und Hygiene durchgeführt, um den Nomaden den Zusammenhang zwischen sauberem Wasser und vermeidbaren Krankheiten verständlich zu machen. Das Projekt wurde von der OFID (The OPEC Fund for International Development) co-finanziert und im Oktober 2012 abgeschlossen. Ein Nachfolgeprojekt wurde eingereicht.

In Kooperation mit der GEZA testen wir weiters das innovative Gerät "WADI", das die Wasserqualität bei der Anwendung der solaren Wasserdesinfektion misst.

Lesen Sie die interessante Diplomarbeit von Laura Oberhuber zur Partizipation von Frauen in Wasserprojekten, die auf unserem WATSAN-Projekt basiert.

 

Es wurden bereits € 29.500,- für dieses Projekt gespendet.
Finanzierungsbedarf: € 37.000,-.Bitte helfen Sie mit, die fehlenden € 7.500,- zu erreichen.

80%

€ 29.500,- von € 37.000,- wurden bereits eingenommen.

Das Projekt auf einem Blick:

  • Region: Hurri Hills (Chalbi District), Nordkenia
  • Ziel: Zugang zu sauberem Wasser durch die Errichtung von unterirdischen Regenwassertanks
  • Zielgruppe: Etwa 2.250 Menschen profitieren vom Zugang zu trinkbarem Wasser
  • Dauer: laufend
  • Projektkosten: 37.000 EUR
  • Projektpartner: KNEF (Kanacho Nomadic Educational Foundation, Kenya)

Projektaktivitäten:

  • Errichtung von unterirdischen Wassertanks in den Dörfern Shankera, Yaa Gara, Borr und Toricha
  • Bau von Latrinen in Forole/Hurri Hills
  • Aufstellung von einfachen Vorrichtungen zum Händewaschen an Schulen
  • Durchführung von Sensibilisierungs- und Hygieneschulungen in Gemeinden und Schulen
  • WADI Test - innovatives Gerät im Rahmen von SODIS (solare Wasserdesinfektion)

 

In aller Kürze: Kenia

Hurri Hills im Chalbi Distrikt im Norden Kenias ist ein von Dürre betroffenes Weideland, das mit einem großen Wassermangel zu kämpfen hat. Seine Bevölkerung ist zum großen Teil nomadisch, da die Menschen ständig mit ihren Herden auf der Suche nach Wasserstellen sind.

Umweltprobleme

Aufgrund der Überbeanspruchung des Weidelandes rund um die Wasserstellen ergeben sich auch enorme Umweltbelastungen. Das Weideland wird immer mehr abgegrast, wodurch die Nomaden ihre Lebensgrundlage verlieren. In manchen Perioden sterben ein Drittel der Tiere, weil kein Wasser und kein Futter vorhanden sind.