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In Würde altern

Besucher der Rasarit Tagesbetreuungsstätte in der Republik Moldau

Nachdem das OEZA-geförderte Projekt "Verbesserung der Lebensqualität alter Menschen" in Straseni im Mai 2016 erfolgreich abgeschlossen wurde, wollen wir die  bedürftigen alten Menschen nicht im Stich lassen und unterstützen weiterhin die Basisdienste des "Rasarit" (Regenbogen)-Tagesbetreuungszentrums. Etwa 250 Seniorinnen und Senioren bekommen hier an fünf Tagen in der Woche warme Mahlzeiten, können sich und ihre Wäsche waschen und andere Menschen treffen, um der Einsamkeit wenigstens für ein paar Stunden zu entkommen.

Bei Interesse können Sie hier den Evaluierungsbericht des Projekts downloaden.

Und falls jemand unser Projekt in Straseni besuchen bzw. begleiten möchte - voluntaris vermittelt einen internationalen Freiwilligeneinsatz.

Es wurden bereits € 10.000,- für dieses Projekt gespendet.
Finanzierungsbedarf: € 18.000,-.Bitte helfen Sie mit, die fehlenden € 8.000,- zu erreichen.

56%

€ 10.000,- von € 18.000,- wurden bereits eingenommen.

Das Projekt auf einem Blick:

  • Ort: Straseni/Republik Moldau
  • Ziel: Bedürftige alte, kranke und/oder behinderte Menschen können die Dienste der Rasarit-Tagesbetreuungsstätte in Anspruch nehmen.
  • Zielgruppe: rund 250 Personen
  • Dauer: laufend
  • Projektpartner: Neoumanist Association
  • Projektleiterin: Veronica Timbalari
  • Was wir 2016 beitragen wollen: 18.000 Euro

öffentliche Förderung

OEZA Vertrag: 8108-03/2013
Förderhöhe: 43,4%

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Projektaktivitäten:

  • Warme Mahlzeiten, Duschen, Waschmaschinen, Räumlichkeiten für gemeinsame Aktivitäten, Massagen und andere Dienstleistungen werden zur Verfügung gestellt.
  • Soziale Aktivitäten wie Spiele, Handarbeiten, Musik- und Sportveranstaltungen, Unterhaltungsprogramme, Wettbewerbe u.a. werden angeboten.
  • Zahlreiche Aktivitäten im Bereich Öffentlichkeitsarbeit werden durchgeführt.

 

In aller Kürze: Republik Moldau

Die Republik Moldau ist das ärmste Land Europas. Aufgrund der schwierigen wirtschaftlichen Situation emigrieren viele Moldawier/innen seit der Unabhängigkeit im Jahr 1991, vor allem nach Russland und Rumänien. Aber auch im übrigen Europa landen viele als billige Arbeitskräfte. Derzeit schätzt man die verbliebene Bevölkerung auf 4,3 Millionen.

Kaum staatliche Unterstützung

Die Altenbetreuung ist aufgrund der geringen staatlichen Mittel unterentwickelt. Zurzeit gibt es etwa 700.000 Pensionist/inn/en, viele davon bekommen so geringe Alterspensionen, dass sie kaum davon existieren können. Durch die Abwanderung der jüngeren Generationen leben die meisten Alten allein und können sich keinen Arztbesuch und oft nicht einmal Heizmaterial leisten.