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In Würde altern

Besucher der Rasarit Tagesbetreuungsstätte in der Republik Moldau

Seit Juni 2013 führt AMINA das Projekt "Verbesserung der Lebensqualität alter Menschen" durch - eine Tagesbetreuungsstätte für Seniorinnen und Senioren in Straseni, etwa 30 Kilometer nördlich der Hauptstadt Chisinau. Das Projekt führt das "Rasarit"-Projekt weiter, das von 2010 bis 2012 von der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit co-finanziert wurde. Es unterstützt besonders bedürftige alte Menschen - Alleinstehende, Kranke und/oder Behinderte -, die nur mehr schwer für sich selbst sorgen können.

In der Tagesbetreuungsstätte können die alten Menschen essen, sich und ihre Wäsche waschen und an verschiedenen sozialen Aktivitäten teilnehmen. Neben der Basisversorgung ist es auch wichtig, die Einsamkeit der SeniorInnen zu lindern und ihnen neuen Lebensmut zu geben.

Ende 2013 wurde dem "Rasarit"-Tagesbetreuungszentrum der UN Award for Defending People's Rights verliehen.

Eine Success Story und den Info-Folder zum Projekt finden Sie hier.

Hier können Sie außerdem einen berührenden Film über die Projekte unserer Partnerin in der Republik Moldau sehen, den ein belgisches Fernsehteam gemacht hat.

Und falls jemand unser Projekt in Straseni besuchen bzw. begleiten möchte - voluntaris vermittelt einen internationalen Freiwilligeneinsatz.

Es wurden bereits € 10.000,- für dieses Projekt gespendet.
Finanzierungsbedarf: € 18.000,-.Bitte helfen Sie mit, die fehlenden € 8.000,- zu erreichen.

56%

€ 10.000,- von € 18.000,- wurden bereits eingenommen.

Das Projekt auf einem Blick:

  • Ort: Straseni/Republik Moldau
  • Ziel: Bedürftige alte, kranke und/oder behinderte Menschen können die Dienste der Rasarit-Tagesbetreuungsstätte in Anspruch nehmen.
  • Zielgruppe: rund 270 Personen
  • Dauer: 1.6.2013 – 31.5.2016
  • Projektpartner: Neoumanist Association
  • Projektleiterin: Veronica Timbalari
  • Gesamtkosten: 230.650 Euro
  • Was wir 2016 beitragen wollen: 18.000 Euro

öffentliche Förderung

OEZA Vertrag: 8108-03/2013
Förderhöhe: 43,4%

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Projektaktivitäten:

  • Warme Mahlzeiten, Duschen, Waschmaschinen, Räumlichkeiten für gemeinsame Aktivitäten, Massagen und andere Dienstleistungen werden zur Verfügung gestellt.
  • Soziale Aktivitäten wie Spiele, Handarbeiten, Musik- und Sportveranstaltungen, Unterhaltungsprogramme, Wettbewerbe und vieles mehr werden angeboten.
  • Zahlreiche Aktivitäten im Bereich Öffentlichkeitsarbeit werden durchgeführt.

 

In aller Kürze: Republik Moldau

Die Republik Moldau ist das ärmste Land Europas. Aufgrund der schwierigen wirtschaftlichen Situation emigrieren viele Moldawier/innen seit der Unabhängigkeit im Jahr 1991, vor allem nach Russland und Rumänien. Aber auch im übrigen Europa landen viele als billige Arbeitskräfte. Derzeit schätzt man die verbliebene Bevölkerung auf 4,3 Millionen.

Kaum staatliche Unterstützung

Die Altenbetreuung ist aufgrund der geringen staatlichen Mittel unterentwickelt. Zurzeit gibt es etwa 700.000 Pensionist/inn/en, viele davon bekommen so geringe Alterspensionen, dass sie kaum davon existieren können. Durch die Abwanderung der jüngeren Generationen leben die meisten Alten allein und können sich keinen Arztbesuch und oft nicht einmal Heizmaterial leisten.