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Nahrungshilfe für Kleinkinder

Zwei kleine Kinder im Sahelland Niger

Laut Human Development Index (HDI) der UNDP ist das Sahelland Niger das ärmste Land der Welt und hat mit enormen Problemen bei der Nahrungsversorgung der Bevölkerung zu kämpfen. Immer wieder fällt aufgrund von Dürren die Ernte aus und die Vorratsspeicher der Bauern bleiben leer. Leidtragende sind vor allem kleinere Kinder, denn ihre Abwehrkräfte sind noch schwach. Viele überleben akute Hungerphasen nicht.

Seit einigen Jahren führt unser Projektpartner in der Region Tahoua das CRENAM-Projekt durch, das vom World Food Programme (WFP) finanziert und von AMINA unterstützt wird. Unter- und mangelernährte Kinder unter fünf Jahren sowie schwangere Frauen und stillende Mütter werden mit Ersatz- bzw. Spezialnahrung versorgt, um sie vor schweren Formen der Unterernährung zu bewahren. In neun Gesundheitszentren werden die Frauen und Kinder auf ihren Gesundheitszustand hin untersucht und wenn nötig medizinisch betreut.

Es wurden bereits € 8.000,- für dieses Projekt gespendet.
Finanzierungsbedarf: € 15.000,-.Bitte helfen Sie mit, die fehlenden € 7.000,- zu erreichen.

53%

€ 8.000,- von € 15.000,- wurden bereits eingenommen.

Das Projekt auf einem Blick:

  • Region: Tahoua
  • Ziel: Nahrungshilfe und medizinische Versorgung für Kinder, schwangere Frauen und stillende Mütter
  • Zielgruppe: 40.000 Kinder unter 5 Jahren, 16.000 Frauen
  • Dauer: laufend
  • Projektpartner: ACTPIN Niger
  • Projektleiter: Mainassara Ibrahim
  • Was wir 2016 beitragen wollen: 15.000 Euro

Projektaktivitäten:

  • Verteilung von standardisierter CSB+ Spezialnahrung an akut unterernährte Kinder
  • Verteilung von Grundnahrungsmitteln an chronisch unterernährte Kinder und deren Mütter
  • Ärztliche Untersuchung der Kinder und Mütter in neun Gesundheitszentren (CSIs)

In aller Kürze: Niger

Das westafrikanische Land Niger ist das ärmste Land der Welt. Zwei Drittel des Landes sind Wüste und können landwirtschaftlich nicht genutzt werden. Die etwa 15 Millionen Einwohner leben hauptsächlich im Süden des Landes, der geographisch zur Sahelzone gehört. Aber auch in diesen Regionen ist der Boden sehr karg und trocken. Immer wieder fällt eine Regenzeit aus – und das bedeutet Lebensmittelknappheit und Hunger.

Erschreckend hohe Kindersterblichkeit

Die Kindersterblichkeit ist im Niger sehr hoch. Von 1000 Kindern sterben 143 vor ihrem fünften Geburtstag. Laut nationalen Statistiken sind 20,2% der Kinder zwischen 6 Monaten und 5 Jahren akut und 50,4% chronisch unterernährt. Unterernährung und Hunger tragen ursächlich zur hohen Kindersterblichkeit bei, denn im geschwächten Zustand überleben die Kinder oft nicht einmal einfache Infektionskrankheiten.