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Mobile Pflege für alte Menschen

Georgien: Mobile Hilfe kommt ins Haus

Seit Juli 2014 führt AMINA das Projekt „Mobile Pflege in Gori“ durch, das alleinstehende alte Menschen in der Kleinstadt Gori und deren Umgebung in ihren Häusern besucht und ihnen bei der Bewältigung ihrer täglichen Probleme hilft. Viele SeniorInnen bekommen extrem niedrige Pensionen – etwa 50 Euro im Monat. Damit können sie sich nicht einmal genug zum Essen kaufen, geschweige denn dringend notwendige Medikamente.

Ziel des Projekts ist der Aufbau eines mobilen Pflegedienstes in Kooperation mit der Stadtverwaltung. Rund 70 alte Menschen sollen durch den Pflegedienst unterstützt werden, wobei die Leistungen medizinische Basisversorgung, Haushaltshilfe und psychosoziale Beratung umfassen. Zu diesem Zweck sollen arbeitslose Personen mit medizinischen Vorkenntnissen, insbesondere aus der Bevölkerungsgruppe der intern Vertriebenen, im Bereich der Heimhilfe weitergebildet und im mobilen Pflegedienst angestellt werden.

Es wurden bereits € 5.000,- für dieses Projekt gespendet.
Finanzierungsbedarf: € 10.000,-.Bitte helfen Sie mit, die fehlenden € 5.000,- zu erreichen.

50%

€ 5.000,- von € 10.000,- wurden bereits eingenommen.

Das Projekt auf einem Blick:

  • Ort: Gori
  • Ziel: Ein mobiler Pflegedienst betreut bedürftige SeniorInnen in ihrem häuslichen Umfeld.
  • Zielgruppe: 70 Personen
  • Dauer: 1.7.2014 – 30.6.2016
  • Projektpartner: SSK (georgischer Arbeiter-Samariter-Bund); ASBÖ (Arbeiter-Samariter-Bund Österreichs)
  • Projektleiterin: Irina Kldiashvili
  • Gesamtkosten: 80.752 Euro
  • Was wir 2016 beitragen wollen: 10.000 Euro

Öffentliche Förderung

OEZA Vertrag: 8108-04/2014
Förderhöhe: 50%

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Projektaktivitäten:

  • die Seniorinnen und Senioren zu Hause besuchen und ihre Bedürfnisse feststellen
  • medizinische Basisversorgung, Haushaltshilfe und psychosoziale Beratung anbieten
  • Öffentlichkeitsarbeit zum Thema Altenpflege leisten

In aller Kürze: Georgien

Georgien liegt im südlichen Kaukasus und ist ein wenig kleiner als Österreich. Seit 1991 ist das Land unabhängig, hat aber mit zahlreichen wirtschaftlichen und sozialen Problemen zu kämpfen. Eines davon ist die schlechte Gesundheitsversorgung. Auf 1.000 Einwohner kommen lediglich fünf Ärzte und drei Krankenhausbetten. Etwa ein Viertel der Bevölkerung lebt in Armut, 18% sogar in extremer Armut.

Mangelnde Altenbetreuung

Durch die Abwanderung der arbeitsfähigen Bevölkerung sind in Georgien vor allem Kinder und alte Menschen allein zurückgeblieben. Viele SeniorInnen leben in baufälligen Häusern oder renovierungsbedürftigen Wohnungen. Sie bekommen nur sehr geringe Pensionen, da die heutige alte Generation noch in der Sowjetzeit gearbeitet hat. Es reicht kaum zum Überleben, vor allem wenn die Menschen krank sind – und dies ist häufig der Fall. Ein großes Problem ist auch die Vereinsamung, besonders in einem Land, in dem die Familie traditionell einen sehr wichtigen Stellenwert besitzt.