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Mikrokredite für Frauen

Frauen der Kooperative Tedhilt zeigen schöne Stoffe her.

Die Frauenkooperative TEDHILT in der Region Agadez im Norden des Niger wurde mit dem Ziel gegründet, die Lebens- und Arbeitsbedingungen ihrer Mitglieder zu verbessern und eine Versicherung für den Krankheitsfall zu schaffen. Rund 30 Frauen sind in der Gruppe zusammengeschlossen – sie treffen sich einmal pro Woche und zahlen kleine Beiträge für die Krankenversicherung ein.

Mit Mikrokrediten in der Höhe von ca. 50 Euro können sich die Frauen kleine Einkommen erwirtschaften. Sie kaufen und verkaufen beispielsweise Räucherwerk, färben Stoffe und anderes mehr. Innerhalb von zwei Jahren sollen die Frauen den Kredit wieder an TEDHILT zurückzahlen. Diese kleinen Beträge können im extrem armen Niger viel bewirken – sie tragen zum Familieneinkommen bei und machen die Frauen unabhängiger. Viele Frauen sind alleinstehend und müssen ihre Kinder allein aufziehen, denn die Männer wandern auf der Suche nach Arbeit ab.

Es wurden bereits € 2.000,- für dieses Projekt gespendet.
Finanzierungsbedarf: € 3.000,-.Bitte helfen Sie mit, die fehlenden € 1.000,- zu erreichen.

67%

€ 2.000,- von € 3.000,- wurden bereits eingenommen.

Das Projekt auf einem Blick:

  • Ort: Agadez, Departement Tchirozérine
  • Ziel: Die Lebensbedingungen von Frauen und deren Kindern verbessern
  • Zielgruppe: 30-35 Frauen
  • Dauer: laufend
  • Projektpartner: TEDHILT Frauenkooperative
  • Projektleiterin: Mariama Bahani
  • Was wir 2016 beitragen wollen: 3.000 Euro

Projektaktivitäten:

  • Kauf und Verkauf von Räucherwerk
  • Färben von Stoffen
  • Anfertigung von Festtagskleidern in einer Schneiderei

In aller Kürze: Niger

Das westafrikanische Land Niger ist laut UN-Statistik derzeit das ärmste Land der Welt. Zwei Drittel des Landes sind Wüste und können landwirtschaftlich nicht oder kaum genutzt werden. Das Klima ist besonders im Norden extrem  trocken und immer wieder fällt der Regen aus – das bedeutet Lebensmittelknappheit und Hunger. Die Kindersterblichkeit ist sehr hoch: Von 1000 Kindern sterben 143 vor ihrem fünften Geburtstag.

Frauen als Alleinerhalterinnen der Familie

Aufgrund der extremen Armut verlassen viele Männer ihre Familien und wandern in die Nachbarländer ab, um Arbeit zu suchen – oft genug ohne Erfolg. Die Frauen sind dann auf sich selbst gestellt und müssen ihre Kinder allein aufziehen. Da die Landwirtschaft sehr wenig abwirft, sind die Frauen ständig auf der Suche nach Einkommensmöglichkeiten, indem sie kleine Geschäfte oder Handwerk betreiben.