Hilfe zur Selbsthilfe

In der Region Zinder im südlichen Niger gibt es mehr als 2000 registrierte Waisen und wesentlich mehr Halbwaisen, die von ihren Müttern aufgezogen werden. Die Männer sind zumeist auf der Suche nach Arbeit abgewandert, können ihre Familien nicht unterstützen oder leben nicht mehr. Die Frauenorganisation AMTO hat sich zum Ziel gesetzt, Mütter und Adoptivmütter dabei zu unterstützen, ein eigenes Einkommen zu erwirtschaften, damit sie ihre Kinder ernähren können.

 

Der erste Schritt zu mehr Versorgungssicherheit war der Aufbau einer Geflügelzucht. Neben dem positiven Effekt, dass die Familien Eier zur Verfügung haben, brachte der Verkauf der Hühner ein kleines Einkommen. Mit den Einnahmen können mehr Lebensmittel gekauft und der Speiseplan erweitert werden. In einem zweiten Schritt wurden Ziegen angekauft, wodurch Milch und Fleisch gewonnen werden. Das wirkt der Mangelernährung entgegen, die im Niger beinahe jedes zweite Kind betrifft – umso mehr Kinder aus extrem armen Verhältnissen. Nun haben wir eine Mühle für die Frauen co-finanziert, die ihre Arbeit wesentlich erleichtert.

Es wurden heuer bereits € 1.350,- für dieses Projekt gespendet.
Finanzierungsbedarf 2019: € 2.000,-

Bitte helfen Sie mit, die fehlenden € 650,- zu erreichen.

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Das Projekt auf einen Blick:

 

  • Region: Zinder, Niger
  • Ziel: Ein Ziegenpaar für die Aufzucht verteilen und andere Nothilfemaßnahmen
  • Zielgruppe: 30 Frauen und ihre Kinder
  • Dauer: laufend
  • Projektpartner: AMTO (Association des Mères et Tutrices des Orphelins)
  • Projektleiterin: Ramatou Koussou
  • Was wir 2019 beitragen wollen: 2.000 Euro

 

 

Projektaktivitäten:

 

  • Ein Ziegenpaar an Frauen und ihre Adoptivkinder verteilen;
  • Nahrungs- und Nothilfe leisten.

In aller Kürze: Niger

 

Das westafrikanische Land Niger ist laut UN-Statistik das ärmste Land der Welt. Zwei Drittel des Landes sind Wüste und können landwirtschaftlich nicht oder kaum genutzt werden. Das Klima ist extrem trocken und immer wieder fällt der Regen aus – das bedeutet Lebensmittelknappheit und Hunger. Die Kindersterblichkeit ist sehr hoch: Von 1000 Kindern sterben 143 vor ihrem fünften Geburtstag.

 

Frauen als Alleinerhalterinnen der Familie

Aufgrund der extremen Armut verlassen viele Männer ihre Familien und wandern in die Nachbarländer ab, um Arbeit zu suchen – oft genug ohne Erfolg. Die Frauen sind dann auf sich selbst gestellt und müssen ihre Kinder allein aufziehen. Da die Landwirtschaft sehr wenig abwirft, sind die Frauen ständig auf der Suche nach Einkommensmöglichkeiten, indem sie kleine Geschäfte oder Handwerk betreiben.

sind Armut, fehlende Bildung und Benachteiligung. Krankheiten wie Malaria und Durchfall enden nicht selten tödlich. Viele Kinder werden dadurch zu Waisen oder Halbwaisen.

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